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Fast ein Muss für alle Tanzinteressierte ist der vom 3. bis 5. April stattfindende Tanzabend von k²-koreografenkollektiv im E-Werk. Nach dem erfolgreichen Inkassoabend im Dezember letzten Jahres werden nun zwei neue Stücke der Koreografinnen Sabine Noll und Valija Zinck gezeigt:
Das Trio „Kein Ort für Helden“ von Sabine Noll und das Solo „Trost“ von Valija Zinck setzen sich mit der persönlichen Freiheit in unserer Gesellschaft auseinander. Sich in Einklang mit möglichst vielen Lebenswirklichkeiten zu bringen ist oft das Mittel der Wahl auf der Suche nach der eigenen Identität. Doch was, wenn man diese ewige Anstrengung satt hat? Oder wenn der Individualplan unfreiwillig ins Rutschen gerät?
Trotz existenziellem Hintergrund durchzieht dezenter Humor und Poesie die beiden Tanzinszenierungen .
Und auch diesmal kann man einmal mehr auf ungewohnte Perspektiven im Bühnenraum gespannt sein.
Ein Ort des ewigen Übergangs, zwischen Videoprojektionen und Plastikstühlen, ein Gestrandeter der den ewigen Dastutmanabernichttext satt hat, der Trost sucht - in Spott und Erinnerungen- der bis zum Umfallen tanzt um dem Ende in den Rachen zu spucken oder um endlich etwas neues zu erleben.
Trost ist ein temporeiches, bittersüßes und zärtliches Portrait unserer Gesellschaft.
| Koreografie | Valija Zinck |
| Tanz | Marko Hefele |
| Licht | Markus Frietsch |
Kein Ort für Helden
Wo bin ich denn jetzt, nach all dem Überleben?
Jetzt bloß nicht den Weg aus den Augen verlieren, auf dem ich nicht bin-
Alles schräg!
Mich endlich der Wirklichkeit anschmiegen- aber die ist zerzaust wie die vielen Frisuren auf meinen Gesichtern, die ich nicht gleichzeitig sein kann!
Drei Tänzer, drei Lebenswege in einem schräg getanzten Planspiel ums kleinste Anderssein, um den größten freiwilligen Zwang und vielleicht um die Freiheit.
| Koreografie | Sabine Noll |
| Tanz | Carolin Schmidt |
| Rocco Schelletter | |
| Simon Stefani | |
| Videobearbeitung | Thomas Preuschhoff |
| Bühnenbau | Christian Mielert |
| Licht | Markus Frietsch |